Städtisches Lapidarium Stuttgart
Mörikestraße 24/1
70178 Stuttgart
Tel.: 07 11/216 -44 48
Fax: 07 11/216 -44 56
www.stuttgart.de/stadtarchiv Externer Link

1905 ließ Carl von Ostertag-Siegle, Schwiegersohn des Großindustriellen und Förderers der Stadt, Gustav Siegle, den Villengarten neben seinem Wohnhaus von Architekt Albert Eitel anlegen und brachte dort seine Sammlung von über 200 römischen Bruchstücken unter. Einige Jahre nach Kriegsende erwarb die Stadt Stuttgart den Park. Unter Leitung von Professor Gustav Wais wurde daraufhin das Städtische Lapidarium eingerichtet.

Wer sich gerne ein Bild ehemaliger Stuttgarter Stadtkultur verschaffen möchte, sollte sich einmal in die Parkanlage an der Mörikestraße begeben. Nach dem Vorbild italienischer Renaisancegärten angelegt, beherbergt das städtische Lapidarium Portale, Säulen und Architekturteile historischer Stuttgarter Bauten.

Zu den bedeutendsten Stücken des Lapidariums zählen unter anderem das Portal der großen Mühle in Berg, die Eingangsfassade vom Wohnhaus des Baumeisters Heinrich Schickhardt, die Jaspis-Schale aus dem Besitz der Königin Olga, ein Fenstersturz der ehemaligen Hohen Karlsschule und ein Rest vom Portal des Hoppenlau-Friedhofes.